Portland Art Museum

Portland Art MuseumEin öffentlicher Skulpturengarten trennt die Gebäude des Portland Art Museum.

Aufsehenerregende Sonderausstellungen ergänzen die bedeutenden Sammlungen indianischer und nordwestamerikanischer Kunst des Museums.

Das Portland Art Museum ist das größte Kunstmuseum in Oregon und eines der ältesten in den Vereinigten Staaten (Gründungsjahr: 1892). Als erste Ausstellung wurden in der oberen Halle der Stadtbibliothek prächtige Gipsabdrücke von griechischen und römischen Skulpturen gezeigt. Diese Abdrücke sind immer noch an verschiedenen Stellen im Museum zu finden: eine Erinnerung an die Anfänge des Museums – und der abendländischen Kunst.

CAMPUS

Dieser Tage ist das Kunstmuseum zentrales Element des Kulturviertels um die South Park Blocks. Es umfasst zwei historische Gebäude und beherbergt eine große und vielfältige Sammlung verschiedenster Kunstwerke. 1932 zog das Museum in das von Pietro Belluschi gestaltete Hauptgebäude um: eine elegante zeitgenössische Weiterentwicklung der Georgianischen Architektur mit klarer Linienführung und moderner Konzeption. Die Renovierung des Freimaurertempels unmittelbar im Norden des Museums erweiterte den Campus 2005 um zusätzliche Ausstellungs- und Büroräume.

Belluschis ursprünglicher Entwurf war seiner Zeit voraus. Er war luftig und ließ natürliches Licht in die Galerien des Museums, besonders in den Hof nach dem Eingang. Auf den Besucher wirkt die Größe des Raums angesichts des relativ kleinen Museumsgebäudes überraschend. Es wurden weitere Flügel hinzugefügt, zunächst zur Unterbringung des Pacific Northwest College of Art (das damals als Museum Art School bekannt war und später eigenständig wurde) und anschließend für verschiedene kleinere Galerien. Der alte Steinmaurertempel wurde zum Jubitz Center of Modern and Contemporary Art. Die alten, kunstvollen Versammlungsräume wurden jedoch erhalten.

SAMMLUNGEN

Das Museum besitzt bedeutende Sammlungen an Druckgrafiken und Zeichnungen, Fotografien, asiatischer und indianischer Kunst (besonders von der Pazifikküste) sowie nordwestamerikanischer Kunst. Die europäische und amerikanische Sammlung enthalten einige herausragende Einzelstücke, besonders aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die gewaltige Sammlung von Druckgrafiken und Zeichnungen wurde größtenteils vom kürzlich verstorbenen Gordon Gilkey aufgebaut und umfasst Drucke alter Meister (Dürer, Rembrandt) sowie auch neueste Beispiele dieser Kunstform. Unter dem leitenden Kurator Bruce Guenther wurden die Museumsbestände an moderner Kunst dramatisch ausgebaut, teilweise durch die Aufnahme der Sammlung des einflussreichen Kritikers Clement Greenberg, mit der das Museum eine einzigartige Perspektive auf die Entwicklung der Kunst in der Mitte des 20. Jahrhunderts eröffnet.

Indianische Kunst

Die indianische Sammlung wurde aus zwei Hauptquellen aufgebaut:
der Rasmussen Collection of Northwest Coast Art mit ihren fantastischen Masken und Walfang-Kanus sowie der enzyklopädischen Sammlung von Elizabeth Cole, die den Blick auf die beeindruckenden Werke der Indianer aus dem Südwesten sowie der Stämme aus den Prärien, Hochebenen und Wäldern Amerikas richtet.

Nordwestamerikanische Kunst

Die nordwestamerikanische Kunst gehört zu den wichtigsten Attraktionen des Museums, das die Entwicklung der Kunst in Oregon und Washington seit dem 19. Jahrhundert verfolgt. Die Kuratoren des Museums haben die sinnvolle Entscheidung getroffen, diese Werke auf die verschiedenen Galerien aufzuteilen, so dass zum Beispiel die besten abstrakten Künstler aus dem Nordwesten neben den bekannteren Vertretern aus New York ausgestellt werden. Eine Galerie, die speziell der nordwestamerikanischen Kunst gewidmet ist, gibt jedoch einen guten Überblick über die herausragenden Künstler, die hier gearbeitet haben (C.S. Price, Mark Tobey, Morris Graves, Hilda und Carl Morris, Sally Haley und Michele Russo).

AUSSTELLUNGEN

Einige aktuelle und geplante Ausstellungen:

The Art of the Louvre’s Tuileries (14.06. – 21.09.2014) – ein Blick auf den berühmten Garten von Paris mit Werken von Künstlern wie Pissarro, Hassam und Maillol

Italian Style: Fashion Since 1945{1395}– (07.02 – 03.05.2015) – diese umfassende Ausstellung zeigt Werke von Modedesignern wie Pucci, Valentino, Prada und Versace

Gods and Heroes: Masterpieces from the École des Beaux-Arts, Paris – etwa 140 Werke von der Antike bis ins 19. Jahrhundert, darunter Werke von David, Fragonard, Ingres und Watteau.

GUT ZU WISSEN

Montags ist das Museum geschlossen. Für Kinder bis 17 ist der Eintritt generell frei. An jedem vierten Freitag des Monats ist der Eintritt von 17 bis 20:00 Uhr für alle Besucher frei. An mehreren Tagen im Jahr bietet das Museum außerdem freien Eintritt und ein Sonderprogramm für Familien (Kalender anzeigen).


NAHVERKEHR

MAX-Bahn: Blaue, grüne, rote, gelbe Linie
TriMet-Bus: Diverse Linien
Portland Streetcar: North-South- und Central Loop-Linie

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